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Auf dieser Seite erfährst du alles Wichtige über die Katholische Jungschar der Diözese Innsbruck.

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Zeichen setzen für eine gerechtere Welt - das bedeutet Sternsingen. Jedes Jahr erheben tausende von Sternsingerkindern in allen Ecken und Winkeln von Tirol ihre Stimme, um auf globale Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen. Caspar, Melchior und Balthasar bringen den Segen in die Häuser und erinnern an die Verantwortung für eine gemeinsame Welt.

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Kindergottesdienste feiern, mit Kindern beten oder kindgerecht die Bibel entdecken, den großen Fragen nach dem was hinter den Dingen steckt nachspüren... Das alles ist Kinderliturgie.

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"Ihr seid aufgerufen, freudige Hauptdarsteller in eurer Kirche zu sein." (Papst Franziskus)

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Übersicht und Ausstattung
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Das Bildungs- und Freizeitzentrum der Katholischen Jungschar der Diözese Innsbruck

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Der Spielbus der Katholischen Jungschar tourt durch das ganze Land und kommt auch zu euch! Wir freuen uns über Spielaktionen bei Pfarrfesten, Schulveranstaltungen, Feiern von Gemeinden, Adventmärkte, Firmeneröffnungen, Tage der offenen Tür, Stadt- und Dorffesten, ...

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Info

Wenn du ein Geschenk für Ehrenamtliche, Gruppenleiter*innen oder einfach liebe Menschen suchst, dann bist du hier genau richtig!

Es sind besondere Spielkarten. Sie erzählen die Geschichte von Vorbildern für ein menschenwürdiges und gerechtes Leben. Im christlichen Kontext sprechen wir von „Heiligen“, weil sie mit ihrem Leben etwas von der Liebe Gottes durchscheinen lassen, auch wenn nicht alle „heilig“ gesprochen wurden.  

Vorbilder oder Hoffnungsträger*innen gibt es aber nicht nur im Christentum. Daher wurden unterschiedliche Persönlichkeiten aufgenommen. Die Friedensnobelpreisträgerin Malala ebenso wie der Gründer des Roten Kreuzes Henry Dunant, oder Nelson Mandela, Friedensnobelpreisträger und erster schwarzer Präsident Südafrikas.

Preis pro Packung € 7,50 (für Jungschar-Gruppenleiter*innen € 5,50)
Mengen-Staffelungen: Ab 10 Stück € 6,50 ­­| Ab 30 Stück € 5,50 | Ab 50 Stück € 4,50 | Ab 100 Stück € 4,10
Alle Preise zuzügl. Porto.

Die Spielkarten kannst du gleich hier bestellen!
Hier findest du noch das Begleitheft zum Downloaden.

Du findest „Heilige“ aus ganz besonderen Blickwinkeln.

Eichel ist dem Christsein in schwierigen Zeiten gewidmet: Edith Stein, Otto Neururer, Jakob Gapp, Angela Autsch. Sie alle sind ihrer Überzeugung treu geblieben und wurden durch das NS-Regime ermordet.

Herz nimmt biblische Personen in den Blick, Bekannte und Unbekannte. Maria Magdalena, die Weisen aus dem Morgenland, Thomas Didymus besser bekannt als der Apostel Thomas und Junia von Rom, eine Gemeindeleiterin und Apostelin in der ersten christlichen Gemeinde in Rom.

Schell ist den allgemein bekannten Heiligen gewidmet. Allen voran Maria, die Mutter Jesu, Nikolaus von Myra, der Patron der Kinder, Florian von Lorch, der Patron der Feuerwehr und Notburga, die Tiroler Heilige.

Laub nimmt Hoffnungsträger*innen aus aller Welt in den Blick. Mutter Teresa, Nelson Mandela, den Friedensnobelpreisträger und ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas, Henry Dunant, den Gründer des Roten Kreuzes und Malala, Friedensnobelpreisträgerin und UN-Friedensbotschafterin aus Pakistan.

Christ*innen in schwierigen Zeiten

Edith Stein

Edith Stein wurde 1891 in Breslau in einer jüdischen Familie geboren. Nach ihrer Promotion konvertierte Stein zum katholischen Glauben. Sie blieb weiterhin als Lehrerin und Wissenschafterin tätig. Stein war stets bemüht die Kirchenführung zu einem klaren Bekenntnis für die Menschen und gegen die Gewalt zu ermutigen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde sie zudem Ordensschwester. Eine Flucht in die Niederlande zusammen mit ihrer Schwester folgte. Nach dem Einfall deutscher Truppen 1942 wurde sie entlarvt und ins KZ Ausschwitz deportiert. Die Gaskammer war ihr letzter Aufenthaltsort. Aufgrund ihres Bemühens für Gesamteuropa wurde Edith Stein als erste Jüdin 1998 heiliggesprochen und bereits 1999 neben anderen Frauen zur Schutzheiligen Europas erklärt.

Gedenktag: 9. August

 

Otto Neururer

Otto Neururer wurde 1882 in Piller geboren. Er wirkte als Pfarrer und Lehrer in und um Innsbruck. Neururer versuchte stets allen Menschen zu helfen. Für ihn gab es keine Unterscheidung der Menschen aufgrund irgendwelcher Merkmale, anders als in der Politik der damaligen Zeit. Sein Widerstand gegen die Hochzeit eines Nationalsozialisten brachte ihn ins KZ Dachau. Neururers Weiterleben des Glaubens und das priesterliche Wirken im Lager wurden mit Folter bestraft, woran er 1940 schlussendlich starb. Er gilt als erster ermordeter katholischer Priester. 1996 wurde er aufgrund seines mutigen Verhaltens in schwierigsten Zeiten und seinem allumfassenden Blick auf die Menschen seliggesprochen.

Gedenktag: 30. Mai

Jakob Gapp

Jakob Gapp wurde 1897 in Wattens geboren.
Nach dem 1. Weltkrieg entschied sich Gapp für ein Leben als Priester. Neben der Seelsorge war er auch als Lehrer in ganz Österreich tätig. Aufgrund seines Glaubens konnte Gapp nicht mit dem Nationalsozialismus. Daraus machte er nie ein Geheimnis, sondern versuchte seinen Schüler*innen und Glaubensanhänger*innen die Augen zu öffnen. In Spanien wurde er 1942 von deutschen Agenten aufgegriffen und zurück in Berlin 1943 sein Todesurteil vollstreckt. Aufgrund seiner Beständigkeit im Glauben und im Versuch seine Mitmenschen und Schüler*innen zu schützen wurde Gapp 1996 seliggesprochen.

Gedenktag: 13. August

 

Angela Autsch

Angela Maria Autsch wurde 1900 im Sauerland geboren.  1933 trat sie in den Trinitarierorden in Mötz ein. Nach kritischen Äußerungen über den Nationalsozialismus und den Führer wurde sie in mehrere Konzentrationslager gesperrt. Dort war sie als Krankenschwester und Wirtschafterin stehts um das Wohl ihrer Mithäftlinge bemüht. Ein Artilleriebeschuss des KZ Auschwitz führte 1944 zum Herzversagen. Aufgrund ihres steten Bemühens um das Wohl ihrer Mitmenschen auch in schwersten Zeiten wurde 1990 ihr Seligsprechungsprozess begonnen.

Gedenktag: 23. Dezember

Biblische Personen

Maria Magdalena

Maria Magdalena ist die Apostelin der Apostel. Sie erfüllt alle Kriterien um als Apostelin bezeichnet zu werden. Sie war von Anfang an mit Jesus unterwegs und sie war Zeugin der Auferstehung. Dass sie als Hure dargestellt wurde, ist eine freie Erfindung und findet sich nirgends in der Bibel. Sie bekam als erste von Jesus selbst den Auftrag, die Auferstehung zu verkünden. Ihre Botschaft lautet: Ich habe den Herrn gesehen. Er ist auferstanden, er lebt.“

Gedenktag: 22. Juli

die Weisen aus dem Morgenland

Die Bibel erzählt von drei weisen Männern. Sie waren Sterndeuter und folgten einem Stern, der sie zum Kind in der Krippe in Betlehem führte. Keine Falschmeldung und keine Intrige konnte sie davon abhalten. Im allgemeinen Sprachgebrauch heißen sie die Drei Könige. Die Sternsinger*innen, die in der Weihnachtszeit den Segen der Weihnacht in die Häuser tragen haben sie zum Vorbild.

Gedenktag: 6. Jänner

Thomas Didymus

Mit ihm ist der Apostel Thomas gemeint. Jesus selbst hat ihn zum Apostel berufen. Er ist den Dingen immer schon auf den Grund gegangen, auch zu Jesu Lebzeiten. Er war es, der die Wunden des Auferstandenen berühren wollte, damit er an die Auferstehung glauben konnte. Er war es auch, der dann sein Glaubensbekenntnis sprach: „Mein Herr und mein Gott“.

Gedenktag: 3. Juli

Junia von Rom

Junia gehört zu den ersten Christen in Rom. Die Tontafel mit dem Ichthys in Junias Hand ist ein Hinweis darauf. Gemeinsam mit Andronikus wird sie zu den Aposteln gezählt. Sie war mit ihm und dem Apostel Paulus im Gefängnis und war unter den Christen sehr angesehen. Mit dem Aufstieg des Christentums zur Staatsreligion wurde aus ihr ein Mann gemacht. Heute steht sie als Beispiel dafür, dass in der Gründungszeit des Christentums Frauen wie Männer eine Gemeinde geleitet haben.

Gedenktag: 17. Mai

bekannte Heilige

Maria, die Mutter Jesu

Maria, die Mutter von Jesus, ist sehr bekannt. Obwohl in der Bibel nicht viel von ihr geschrieben ist, ist sie doch von zentraler Bedeutung. Maria wurde von Gott auserwählt, um durch sie seine Menschwerdung in Jesus Christus zu vollbringen. Zu diesem Plan hat Maria „ja“ gesagt. Durch ihre „Mutterrolle“ wurde sie auch zu einer ersten Zeugin und Nachfolgerin ihres Sohnes. Somit ist sie allen Christinnen und Christen, besonders den Frauen, ein Vorbild des Glaubens.

Gedenktag: 1. Jänner

Nikolaus von Myra

Nikolaus von Myra lebte Anfang 4. Jahrhundert im Gebiet der heutigen Türkei. Mit 19 Jahren wurde er zum Priester geweiht, später auch zum Bischof. Nachdem seine Eltern starben, erbte er ihr Vermögen und unterstützte damit großzügig seine armen Mitmenschen.

Nikolaus wurde zu einem der beliebtesten Volksheiligen mit vielen legendären Erzählungen. All die Legenden eint, dass sie Nikolaus als menschenfreundlich und hilfsbereit beschreiben.
Seit 1555 gibt es den Brauch, dass Nikolaus als Gabenbringer zu den Kindern kommt. Der Nikolaustag wurde zum Tag der großen Bescherung.

Gedenktag: 6. Dezember

Notburga

Notburga (ca. 1265-1313 in Tirol) kam mit 18 Jahren als Magd auf das Schloss Rottenburg bei Rotholz in Tirol. Sie war sehr fleißig und verlässlich. Vorbildhaft war auch ihre unablässige Nächstenliebe den Armen gegenüber. Nachdem ihr untersagt wurde die Armen mit Speiseresten aus der Schlossküche zu versorgen, teilte Notburga ihr Essen mit den Armen. Nach ihrer Entlassung kam sie zu einem Bauern als Magd. Dort beharrte sie darauf, am Vorabend von Sonn- und Feiertagen die Arbeit ruhen zu lassen. Sie widersetzte sich dem Willen des Bauern indem sie die Sichel in die Luft hing, wo sie angeblich hängen blieb, bis Notburga die Arbeit wieder aufnahm.

Gedenktag: 14. September

 

 

Florian

Florian (3. Jahrhundert) war als Amtsvorsteher des Statthalters in einer römischen Provinz tätig. Nachdem er Christ wurde, folgte- vermutlich- seine Pensionierung.

Als Florian von der Festnahme von 40 Christen erfuhr, wollte er diesen Menschen gegenüber seinem früheren Vorgesetzten beistehen. Dieser ließ aber auch Florian verhaften und foltern, da er sich weigerte dem Christentum abzuschwören. Schlussendlich wurde Florian mit einem Mühlstein um den Hals in die Enns gestoßen.

Als junger Mann soll Florian ein brennendes Haus durch sein Gebet gerettet haben. Daher kommt seine Bedeutung für die Feuerwehr.

Gedenktag: 4. Mai

Hoffnungsträger*innen aus aller Welt

Mutter Teresa

Mutter Teresa wurde am 26. August 1910 inSkopje, Nordmazedonien, als Agnes Gonxhe Bojaxhiu geboren. Sie war die Tochter eines albanisch stämmigen Vaters und wurde katholisch getauft. Nach ihrem Eintritt in den Orden der Schwestern der Jungfrau von Loreto im Jahr 1929 und ihrer Missionstätigkeit in Indien übernahm sie den Ordensnamen Teresa in Erinnerung an Thérèse von Lisieux. Nach einer Zeit als Lehrerin als Lehrerin in Kalkutta, die in unmittelbarer Nähe eines Armenviertels lag, entschied sie sich am 10. September 1937 ihr Leben den Ärmsten der Armen zu widmen. 1948 verließ sie den Orden und lebte fortan in Kalkuttas Slums. 1950 genehmigte der Papst die Gründung der Gemeinschaft der Missionarinnen der Nächstenliebe. Mutter Teresa diente als Generaloberin dieses Ordens bis zu ihrem Tod am 5. September 1997 war Mutter Teresa. Die Ordensschwestern unterstützen Bedürftige in den Elendsvierteln weltweit.
Mutter Teresa wurde bereits 2003 selig- und 2016 heiliggesprochen.

Nelson Mandela

Nelson Mandela wurde am 18. Juli 1918 als Rolihlahla (dt.: „Unruhestifter“) Mandela in Südafrika geboren. Den Namen Nelson erhielt er am ersten Schultag von seiner Lehrerin. Schon als junger Erwachsener setzte er sich als Anwalt in Johannesburg für Schwächere ein. Er bekämpfte die Apartheid (politische Rassentrennung) in Südafrika und verbrachte für seine Überzeugung fast 27 Jahre im Gefängnis. Nach seiner Freilassung 1990 führte er Südafrika zu seinen ersten freien und fairen Wahlen, für die er lange gekämpft hat, und wurde im selben Jahr zum ersten schwarzen Präsidenten gewählt.
Nelson Mandela kämpfte für die Armen und engagierte sich für gleichen Zugang zu Bildung.

Er hat der ganzen Welt gezeigt, wie viel doch ein einzelner „Unruhestifter“ bewegen kann.

Jean-Henry Dunant

Jean-Henry Dunant wurde am 8. Mai 1828 in Genf geboren.
Er war schon früh sozial engagiert und gründete 1847 die „Donnerstags-Vereinigung“: Junge Menschen treffen sich zu Bibelstunden, besuchen Hungernde und Kranke, helfen Armen und machen Gefängnisbesuche. Nach einer Banklehre ist Henry Dunant als Geschäftsmann tätig. Nach der Schlacht von Solferino 1859 blieb Dunant auf dem Schlachtfeld zurück und kümmerte sich um die Verwundeten. 1863 wird auf Drängen Dunants das „Internationale Komitee des Roten Kreuzes“ gegründet. Er reiste durch Europa und bekam viel Zustimmung. Ein Jahr später unterzeichneten bereits 12 Staaten das „Erste Genfer Abkommen“. Nach einem wirtschaftlichen Zusammenbruch lebte Dunant viele Jahre in Armut. 1895 erhält er als „Gründer des Roten Kreuzes“ eine Papstehrung. Weitere Ehrungen und Auszeichnungen folgten. 1901 erhielt Henry Dunant gemeinsam mit Frédéric Passy den ersten Friedensnobelpreis. Das ganze Geld spendete er.
Am 30. Oktober 1910 starb Henry Dunant mit 82 Jahren.

Malala Yousafzai

Malala Yousafzai wurde am 12. Juli 1997 in Pakistan geboren. Als 2007die Taliban die macht in ihrer Heimat übernahmen und die Unterdrückung der Frauen und Mädchen immer schlimmer wurde, begann Malala kurze Notizen für einen Blog zu schreiben. Sie erzählte von Selbstmordattentaten, Angst und Trauer und vor allem der Unterdrückung von Mädchen. Innerhalb kurzer Zeit war Malala auf der ganze Welt bekannt, wurde in Fernsehshows eingeladen und sprach über Bildung und Frauen in ihrem Land. Im Oktober 2012 wurde sie von den Taliban angeschossen, weil sie ruhig gestellt werden sollte. Sie überlebte schwer verletzt und gilt seither als Symbolfigur für Freiheit und Bildung. 2014, mit 17 Jahren, bekam Malala den Friedensnobelpreis.
Seit 2017 ist sie auch die jüngste UN-Friedensbotschafterin.

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Riedgasse 9
A-6020 Innsbruck

ZVR-Zahl: 276981583

T: +43 512 2230-4661
E: sekretariat.jungschar@dibk.at

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